#denkbewegungen
„The place in which I’ll fit will not exist until I make it.“
James Baldwin
Denkbewegungen sind eine Sammlung von Zitaten und meinen Gedanken dazu. Roh, unfertig und zum Mit- und Weiterdenken gedacht.
Alexandra Little | writer
Schreiben kann jeder. Gelesen werden ist die Kunst.
„The place in which I’ll fit will not exist until I make it.“
James Baldwin
Denkbewegungen sind eine Sammlung von Zitaten und meinen Gedanken dazu. Roh, unfertig und zum Mit- und Weiterdenken gedacht.
Düfte können eine Herausforderung sein: zu süßlich, zu blumig, zu schwer. Und dann soll der Name ja auch noch die passende Attitüde zum Charakter ausdrücken.
Auf den ersten Blick wirkt das trivial, semiotisch ist es interessant, weil der Duft seine zugedachte Bedeutung erst in der sprachlichen Rahmung erhält…
Unsere Lust trifft sich in der Sprache…
Roland Barthes veröffentlicht 1973 „Die Lust am Text“. Die Lust lebt im Text, die Fragmente sind weder das eine noch das andere. Weder Lust. Weder Text. Die Begriffe sind ineinander aufgehoben… verwoben, wie das Saussure’sche Signifikat und Signifikant.
poetry is leftovers from thinking too much…
Wenn Elke Heidenreich mich nicht lesen würde wollen…
Warum sich die Kreativitätspsychologie mit Metapherntheorie beschäftigen sollte.
„Creativity is intelligence having fun“ Albert Einstein
Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben und ist allein schon deshalb kreativ, weil es als Formel angelegt ist und formal eine gewisse Nähe zu Einsteins Relativitätstheorie aufweist. Aber – was genau ist Kreativität und worin besteht der Spaß, den Intelligenz haben könnte? Mal ganz abgesehen von der Frage wer oder welche kortikale Strukturen mit Intelligenz gemeint sind…
Ich möchte ein Plädoyer für Literatur als systemrelevantes Kulturgut halten. Und ich möchte dies mit der Frage nach der Verantwortung des Autors, der Autorin untersuchen und in Beziehung zum Werk setzen…
Marguerite Duras schreibt. Und in dem ich es genauso sage, drücke ich das beherrschende Moment der Tätigkeit aus. Sie ist Autorin, Schriftstellerin, wie auch immer man das Label bezeichnen möchte. Sie schreibt. Das Schreiben als Seinsform, als Raum, um überhaupt überleben zu können, spielt bei Marguerite Duras die zentrale Rolle.
Vielleicht suche ich das, was Sokrates in seinem Gebet in PHAIDROS erflehte, wenn er sagt: „Laß den äußeren und den inneren Menschen eins werden. Anne Morrow Lindbergh Die …
Ich habe meinen Meister gefunden. Ich lese wieder Roland Barthes. Die Lust am Text. Das ist der Titel. Als ich das Buch als Photo auf Instagram postete, schrieb …
Der Schriftsteller wird nicht durch den Gebrauch spezialisierter Werkzeuge definiert, an denen man erkennt, daß es sich um Literatur handelt […] – es sei denn, man hält die …
Von der kunst im regen kaffee zu trinken
Wenn der brüllaffe gegenüber seine zigarre pafft
Und das geschirr auf dem tresen ungeduldig klappert…
Du Gartenstrolch meiner brachen Hirnäcker mit behutsamen Händen pflügst Du meine Gedanken um neue Träume zu säen. Hab Dich nicht eingeladen, Du Vogelscheuche mit leuchtendem Herz den Weg …
Wenn´s denn dann – ach, ja, und wann?
Was ist bloß – natürlich, war doch klar!…
Bretonische Austern kann man vom Pappteller essen, technisch ist das möglich. Aber ob der Genuss dann noch derselbe wäre? …
Der Wein als Elementarteilchen einer Weltkultur hat im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Wandlungen durchlaufen. Seinen Wert hat er jedoch nie eingebüßt. Und entgegen von Meinungen der letzten …
Sinnlich und verführerisch – was als Geschmeide jeden Blick fesselt, umwirbt als Champagner mit jedem Schluck mehr. Seine feinen Perlen sind nicht nur das Merkmal des Schaumweins, sondern …
Es war immer da. Das Schreiben. Manchmal schreibe ich über das Schreiben. Von innen heraus. Keine analytische Betrachtung oder wegweisende Richtlinien, die anderen als Vorgabe dienen könnten. Es ist mehr so, als ob das Schreiben aus sich selbst heraus erzählt. Es ist da. Das Schreiben bricht aus mir heraus. Ergießt sich au
Mein erster Murakami. Südlich der Grenze, westlich der Sonne. Der Titel, den ich mir ausgesucht habe. Ob es eine gute Wahl war, mit diesem Buch einzusteigen? Ich weiß …
Das Einzige, was Dir den Tag verderben konnte, waren Menschen, und wenn Du Verabredungen aus dem Weg gehen konntest, waren die Tage grenzenlos.
Ernest Hemingway
An der Mosel begann die Ostersaison bei schönstem Sonnenschein. Dr. Gernot Acker zerrte an seiner Krawatte, trank einen Schluck Wasser. Kein Wunder, dass er sich verkühlt hatte. In …