Alle Artikel mit dem Schlagwort: der Autor als Marke

Selbstvermarktung als Autor oder Würde ich verkaufen wollen, wäre ich Vertreter geworden

Neulich stolperte ich über mehrere Artikel, in denen es um Selbstvermarktung ging und um Inbound als die Zukunfts- und Contentstrategie. Ich hatte bereits die Idee im Kopf, die Eigenwahrnehmung bezogen auf Selbstvermarktungsdruck und -notwendigkeit aus meiner Perspektive zu erzählen. Also, wenn nicht jetzt, wann dann? Im Marketing beschreibt Inbound den Weg, durch Inhalte zu überzeugen und so aus Besuchern Kunden und Fans zu machen, frei nach dem Motto “gefunden, für gut erachtet und weiterempfohlen”. Outbound ist die gute alte One-Way-Werbeansprache an den Kunden mittels Anzeigen, Spots … also “wenn ich mich dem Kunden in den Weg schmeiße, muß er mich auch sehen”. Das ist jetzt so grob, worum es dabei geht. Ob nun als Fotograf, Autor oder Steuerberater, ich bin Unternehmen und Produkt in einer Person. Als Texter und Freiberufler vermarkte ich mich selbst. Weder als Texterin, noch als Autorin betreibe ich Outbound, ich schmeiße mich dem potentiellen Kunden also nicht an den Hals. Im Gegenteil, ich sitze wie eine Spinne geduldig am Rande meines Netzes und spinne meine Fäden. Ja … die Assoziationskette funktioniert …

little blogshop | Individueller Stil und Kopie

Bloggen ist eine Abenteuerreise. Alles Bloggen fängt damit an, daß man etwas hat, was man anderen zeigen, mit anderen teilen möchte. Viele Blogger haben davor bereits fleißig Blogs gelesen und gedacht: das möchte ich auch machen. Und dann haben sie einfach angefangen.So ein Blog wächst und entwickelt sich im Laufe der Zeit und es gehört auch eine Portion Durchhaltevermögen dazu. Und viele Blogger machen die gleiche Erfahrung wie Autoren. Das Schreiben entwickelt sich weiter. Die ersten Posts möchte mancher verschämt löschen oder hofft, daß sie dann doch zugunsten der neuesten Ergüsse vergessen werden. Der eigene Stil hat sich im Laufe hunderter Posts, Monate und Jahre des Bloggens herauskristallisiert, entwickelt, etabliert. Ein Prozess, der weitestgehend unbemerkt und auch unbewußt abläuft. Und dann fragt sich der eine Blogger, ob er überhaupt einen eigenen Stil hat, andere suchen noch und dritte fragen sich, wie man dem überhaupt auf die Spur kommen soll. Eine typische Falle ist einfaches Kopieren des Stils, den man selber gut findet. Das rächt sich schnell, weil bloßes Abkupfern auf den Leser seltsam leer wirkt. …