Herbstliebe

Herbst­lie­be

Blät­ter fal­len von Bäu­men

gelb und braun

auch die Gefäng­nis­zel­len sind leer

Tee­bran­dung in mei­nem Blut

Milch schlägt hohe Wel­len

schmilzt auf mei­ner Haut

Honig tropft von blon­den Locken

und Du ver­dorr­ter Halt im Nebel

ragt zwi­schen den Bäu­men

aus der Dun­kel­heit

inmit­ten der Nacht

laub­auf­wir­belnd

 im feuch­ten Moder warm

wenn Äste kna­cken

Wind den Wald bewegt in laut­lo­ser Stil­le

Stim­men über den Hori­zont hal­len

und Herbst in mei­ner Lie­be ist