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Ich bin Fred!

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Seit gestern haben wir einen neuen Mitbewohner. Darf ich vorstellen: das ist Fred. Fred gehört zu der Gattung der Murinae (Altweltmäuse), offizielle Bezeichnung „Rattus libri“ und ist damit eine der ältesten Mäusearten seit Erfindung des Buchdrucks .

Auf Wikipedia findet man zum Thema Buchdruck heraus, daß eine der ältesten gedruckten Schriften im Blockdruck, einer Vorstufe des modernen Buchdruckes, aus China stammt – um und bei 600 n.Ch. Der Star der Buchdruckkunst ist jedoch Johannes Gutenberg, der sich im 15. Jh. rumdrückte.

little editionDie gemeine Leseratte „Rattus libri“ verfügt über einen erstaunlichen Lebenszyklus. Sie ist optimal an ihr Umfeld angepasst und recht genügsam. Alle paar Tage ein neues Buch als Habitat reichen ihr vollkommen, wobei sie dickere Bücher bevorzugt. Zu leseärmeren Zeiten kommt sie auch mit einem Buch pro Monat aus, dann sollte es aber von hoher inhaltlicher Qualität sein, um für eine ausreichende Versorgung zu garantieren.

Über die Fortpflanzung von „Rattus libri“ ist bisher nicht viel bekannt. Sie dürfte sich aber auch hier den Lebensbedingungen der jeweiligen Bibliothek anpassen. In unserem Fall vermuten wir, daß Fred sein Ursprungsrudel mit beginnender Buchreife verlassen hat und sich eine eigene Bibliothek gesucht hat, da wir ihn ganz plötzlich zwischen den Bänden der Populärwissenschaftlichen Literatur gefunden haben.

Fred 2Es gibt viele Tierliebhaber, die sich um „Rattus libri“ bemühen, da dieses possierliche Tierchen zu den schützenswertesten Kreaturen in Bibliotheken gehören und durch das Aufkommen von e-books und damit kleiner werdenden Bibliotheken aus ihrem natürlichen Lebensumfeld vertrieben werden.

Deswegen möchte ich ganz besonders Karla Paul von Buchkolumne danken, die unlängst auf Twitter auf eine Leseratten-Aufzuchtstation aufmerksam machte:).

(Internetsuchbegriffe „Leseratte“, „häkeln“, „Amigurumi“) Ich habe Fred komplett aus Resten gehäkelt, die sich bei mir gerne ansammeln. Solltet Ihr mal in Flensburg sein, empfehle ich Euch die „Wollsucht“ (alternativ mit Onlineshop, falls es doch zu weit ist) von Uta mit tollen Garnen, wo ich mich ja gern mal festquatsche. (Das ist eine persönliche Empfehlung, ich werde dafür nicht mit Wolle bezahlt.) Und ich fürchte, spätestens zu Weihnachten müssen sich Familie und Freunde auf eine Leseratteninvasion einstellen… :)

little edition

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sich für Lesezeichen (auch für Kinder) interessiert: im little.blogshop könnt Ihr Euch die Vorlage für einen Lesestatus-Generator runterladen. Schreibt mir doch mal, wie Euch der LSG gefällt und wie Ihr ihn gestaltet habt. Und natürlich, was Ihr von Fred haltet!

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little edition by Toni Scott

Lesestatus-Generator – mit Freebie

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Lesezeichen mal anders: der Lesestauts-Generator mit Bastelanleitung.

In meiner Jugend –  also 1873 –  gab es Statusmeldungen ganz einfach auf Papier, mit einem Schieberegler, durch den das Pubertier der Achtziger Aufenthaltsort und/oder psychische Verfassung kommunizierte. Der Zettel wurde außen an die Zimmertür gehängt und Eltern oder Freunde, die zufällig am Zimmer vorbeikamen, konnten sich darüber informieren, ob man gerade hungrig, müde, in der Schule, beim Sport, angepisst oder unglücklich verliebt war.

Dafür gibt es jetzt Social Media und dann weiß es auch der letzte Inuk auf Grönland. Aber so analog, selbstgebastelt, ganz ohne Photoshop –  also back to the roots – das hat doch Charme.

Und weil mir das unglaublich viel Spaß gemacht hat, stelle ich meinen Lesestatus-Generator, kurz „LSG“, als Freebie zum Download am Ende der Seite zur Verfügung.

 

little edition by Toni Scott

Der Lesestatus-Generator

Das brauchst Du:

  • Pappe DinA4 + extra Pappe für Pfeile
  • weißes Papierblatt DinA4
  • Buchfolie
  • Wollfaden oder Gummischnur
  • Buntstifte, Filzstifte…
  • Locher oder Lochzange oder dickere Nadel
  • Tesafilm

 

 

Und so geht’s:

Die Pfeile ausschneiden, auf Pappe kleben und die Oberseite mit Buchfolie bekleben. In jeden Pfeil zwei kleine Löcher bohren (senkrecht).

Die Vorlage ausmalen und auf Pappe kleben. Den Wollfaden von hinten in das obere Loch des kleinen „Ende“-Pfeils führen und durch das untere Loch wieder nach hinten raus gehen, ebenso mit dem „Hier bin ich“-Pfeil verfahren. Pfeile mit losem Faden auf die Vorlage legen, daß die Pfeilspitzen auf den Seitenzahlstrahl zeigen. Oben und unten auf der Vorlage nun kleine Löcher bohren, Faden durchziehen und auf der Rückseite zum Beispiel mit Tesafilm fixieren. Den Faden dabei leicht auf Spannung halten.

Ich habe am oberen Rand ein weiteres Loch gebohrt und einen Faden als Aufhängung angebracht.

Für die Gestaltung der Deckseite gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • das ganze Blatt mit Buchfolie abkleben, so ist es abwaschbar und auch mit einem wasserlöslichen Marker beschreibbar
  • aus Buchfolie einen Einschub basteln, um kleine Zettel mit dem Buchtitel austauschen zu können
  • das ganze Blatt in einem Bilderrahmen fixieren, der Faden läuft dann vor dem Glas. Hier könnte man dann das Glas beschreiben (wasserlöslicher Marker!)

Der Lesestatus-Generator ist ausschließlich für den privaten Gebrauch und darf nicht kommerziell genutzt werden, das finde ich nur fair.

Es gibt den Lesestatus-Generator übrigens einmal mit Zahlen für kleine Bücher und ohne Zahlen. Dann kann jeder selber Werte eintragen, was bei dicken Schinken ja mehr Sinn macht.

 

 

Download LSG mit Zahlen

 

Download LSG ohne Zahlen

 

 

Ich hoffe, Ihr habt Spaß dabei, Euren ganz eigenen Lesestatus-Generator zu basteln. Vielleicht habt Ihr ja auch noch Ideen oder Wünsche? Über Euer Feedback freue ich mich schon. Vielleicht postet Ihr ja auch ein Bild von Eurem LSG und verlinkt dazu im Kommentarfeld?

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