Tag Archives: Datenschutz

  • 0

Newsletter little news – out now!

Tags : 

Ich habe vor kurzem meinen ersten Newsletter geschrieben. Und war dann doch ein bisschen stolz. Ich finde, so ein Newsletter sollte schon netter sein, als eine reine Beitragsmitteilung. Und genau dieser Anspruch hatte mich davon abgehalten, selber einen anzubieten. Ich bin keine Schnackblase. Deswegen konnte man bisher meine Beiträge via WordPress abonnieren, was praktisch ist. Ja… mehr ist ist es wirklich nicht.

Einelittle news newsletter Kollegin hat so ein professionelles Tool mit Kalender und Terminbuchungsfunktion, was sich nur rentiert, wenn man auch bezahlte Termine vergeben kann. Für meine Autorenseite kam das nicht in Frage. Im Vergleich diverser Newsletteranbieter fiel Mailchimp positiv auf. Selbst in der kostenlosen Basisvariante vollkommen ausreichend für mich. Ich habe rumgebastelt, ein eigenes Template kreiert (wie der Newsletter dann aussieht) und das hat ja schon wieder Spaß gemacht.

Newsletter und Datenschutz

Mailchimp als Dienstleister ist ein sogenannter Drittanbieter. Die Informationen der Liste (E-Mail-Adressen der Abonnenten zum Versenden des Newsletter) landen auf dem Server in den U.S.A., was die Datenschutzdebatte wieder anheizt. Ich habe “Mailchimp” unter der Rubrik Newsletter auf meiner Datenschutzseite little edition by toni scottaufgenommen und auch noch einen Textpassus in die Bestätigungsmail des Double-Opt-in-Verfahrens zur Anmeldung aufgenommen. Diese Informationen habe ich bei der Anwaltskanzlei Weiß & Partner gefunden. Der Text hört sich an, als ob was ganz Gefährliches mit den Daten angestellt werden würde, was auf den einen oder anderen abschreckend wirken könnte, wird es aber nicht. Die meisten von uns tummeln sich bei facebook, twitter, instagram, whatsapp… und da haben wir auch alle zugestimmt, daß unsere Daten gespeichert werden.  Damit sich aber jeder informieren kann und die Entscheidungsfreiheit hat… über rechtliche Tücken und meine Bemühungen, diese Seite rechtsicher zu gestalten, habe ich HIER geschrieben. Mailchimp scheint, soweit ich das im Internet lesen konnte, rechtskonform zu sein. Thomas Helbing schreibt über die rechtskonforme Umsetzung von Newslettern HIER. Auch auf der Seite von Thomas Schwenke gibt es einen informativen Artikel über Datenschutz und Newsletter, den ich an dieser Stelle gerne empfehle! (Am Ende wollen wir ja alles richtig machen.)

Die little news sind für Dich!

Meine Befürchtung, daß ich keine Inhalte für den Newsletter habe, erwies sich als unbegründet. Ich little news newsletterhabe mir überlegt, den Newsletter einmal im Monat zu versenden. Ein, zwei Dinge gibt es dann wirklich zu erzählen und mindestens drei Beiträge, auf die ich verweisen kann. Ich meine, das ist unaufdringlich und meine Leser sind up-to-date. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie die little news optisch ansprechend, informativ und übersichtlich aussehen sollen, damit sich meine Leser über ihren Newsletter freuen und gerne lesen. Denn die little news sind ja für sie, also Dich. Wenn Du also Ideen, Anmerkungen oder Wünsche hast, was Du gerne in den little news lesen möchtest, schreib mir. Ich freu mich über Feedback!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken


  • 0

Dein Autorenblog rechtlich – wie sicher ist sicher?

Tags : 

Man will ja alles richtig machen. Man liest sich durch Foren und Internetseiten, klickt Links, freut sich wie Bolle, dass es Juristen gibt, die ihr Wissen mit dem weltlichen Volk teilen und hofft das Beste.

Grund sind raffgierige Leute, die Abmahnungen zur Einkommensgenerierung nutzen, die mit der eigentlichen Schadensauffassung der Abmahnung als Rechtsmittel nicht viel zu tun haben.

So habe ich gerade gelernt, dass die Facebook-Fanseite den gleichen Unternehmenslaut haben muß, wie das verlinkte Impressum. Also die Fanpage von Schantalle Kosmetik muß auch im Impressum Schantalle Kosmetik heißen und nicht Schantalle GmbH und Co. KG, Ippemplühm . Wenn dem nicht so ist, dann muss über dem Impressum auf der eigenen Seite stehen, dass dies ausdrücklich auch für die Fanpage auf Facebook gilt.

Mich haut Facebook jetzt nicht aus den Socken. Ich nutze das wenig, habe zwar eine Fanpage und ein privates Profil, was auch wirklich privat ist, also ganz wenig Kollegen aus der Autorenblase einschließt, aber kein Netzwerk mit tausend+ Freunden. Und ich hoffe auch, dass von den Freunden keiner auf die Idee kommt, mich “anzustupsen”, dann schreie ich (und entfreunde).

Es gibt Generatoren, die ein sauberes (rechtssicheres) Impressum anlegen, was man sich “downloaden”, als HTML kopieren oder per E-Mail schicken lassen kann. Meins ist zum Beispiel von e-recht24.de.

Dann kam der Cookie-Disklaimer. Ich nutze das Plugin Cookie Law Info. Check.

Als nächstes die Datenschutzseite, die inzwischen so lang ist, dass eine eigene Seite gerechtfertigt ist. Auch hier gibt es mehrere Stellen, die mittels Generator eine Vorlage erstellen, mit der man zumindest schon mal nicht total daneben liegt. Da gefällt mir die Seite von Thomas Schwenke (vom dem ich auch das mit dem Facebookimpressum habe) sehr gut. Ich habe den so entstandenen Datenschutztext mit den Informationen zur VG-Wort ergänzt.

Innerhalb der Datenschutzdebatte waren die Like-/Teilen-Buttons der jeweiligen Social Media Kanäle das nächste Problem. Ich habe mich für Shariff als Plugin entschieden und auf der Datenschutzseite mit einem Artikel von heise.online.de verlinkt, wo das Ding erklärt wird. Alternativ gibt es für wordpress das “2-click Social Media Button”-Plugin.

Und jetzt biete ich auch noch einen Newsletter an. Darüber erzähle ich HIER. Dass die Anmeldung über ein Double-Opt-In erfolgen muß (mit Bestätigungsmail, dass man wirklich will), macht ja Sinn und wird überall angeboten. Ich nutze nun Mailchimp, weil ich das als Dienst übersichtlich und schick finde. Der Server speichert die Liste für den Newsletterverteiler in den USA. Und nun???

Auch hier habe ich einen Text für die Datenschutzseite gefunden, nämlich bei derAnwaltskanzlei Weiß & Partner, die Generatoren für ein Impressum, den Datenschutz und Widerrufe anbieten. Und natürlich ebenfalls über alles rund ums Recht informieren. Den Mailchimp-Datenschutztext habe ich eingefügt und zwei Sätze zur Einwilligung bei Mailchmp selber in die E-Mail eingefügt, wenn man die Anmeldung für den Newsletter bestätigt. Das hört sich alles wieder total schrecklich an. So, als ob der BND, die CIA, der Mossad und der örtliche Gartenverein alle nur darauf warten, Zugriff auf die Daten zu erhalten. Geht’s bitte noch komplizierter??

Wem dieser Datenwahnsinn zu viel wird – da hilft am besten sich nicht bewegen, nicht aus dem Haus gehen, kein Fernsehen (mit Smart-TV…), kein Telefon, kein Internet, keine E-Mails, nicht mit dem Nachbarn reden.

Ich möchte mit meiner Seite etwas Schönes schaffen. Mich interessiert maximal, ob überhaupt jemand meine Beiträge liest, aber ich habe weder die Zeit noch die Lust, umfangreiche Personendaten zu sammeln, geschweige denn auszuwerten. Ich freue mich über den Austausch mit anderen über Kommentare, ich schnacke auf Twitter rum, das ist öffentlich, das kann jeder Hans und Franz lesen und daraus seine Schlüsse ziehen … (Ich bin Zielgruppe für Schokolade, Kaffee und Ikea – so, hier habt Ihr’s.)

Ich möchte meine Seite so anbieten, dass sie rechtlich in Ordnung ist und jedem die Möglichkeit gibt, sie seiner persönlichen Datenparanoia anzupassen (also im Browser Cookies deaktivieren, Piwik deaktivieren, nix liken, kommentieren oder abonnieren müssen). Das ist provokant formuliert, denn ich finde es auch bedenklich, wie facebook mit Daten umgeht, dass whatsapp jetzt auch noch… und was instagram wohl alles speichert, auswertet und verkauft.

Ich möchte aber auch noch schreiben können und nicht jedesmal meinen Rechtsanwalt fragen müssen, ob ich gegen irgendeinen Paragraphen verstoße, wenn ich einatme. Könnte ja die Luft von jemand anderem sein.

 


Suche

little news club abonnieren

Archiv