Tag Archives: Challenge

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Blogparade Schreibzimmer – wo schreib ich?

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In diesem Beitrag geht es mal nicht um die Frage “Wie schreib ich’s?”, sondern wo. Das Schreibzimmer ist Thema der Blogparade von Ricarda von schreibsuechtig.de, die vom 16. Juni bis 31. Juli läuft.

Wie alles begann

Als Studentin spielte sich mein Leben und Schreiben auf 24 Quadratmetern ab. Das war meine Winzwohnung, die zugleich Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer war. Ein Kokon, aus dem ich nicht raus musste. Das gefällt mir. Eine Schreibblase.

Meine ersten offiziellen Texte habe ich in einem kleinen Büro geschrieben, die Tür stand auf und im Hintergrund wuselten Kollegen herum, kamen rein, kramten in Regalen und Ordnern, klingelte das Telefon. Das hat mich nicht weiter gestört. Ich habe auf den Bildschirm gestarrt, war ganz bei mir und meinem Text. Ein Schreibzimmer ist trotzdem etwas anderes.

Später habe ich in einer Agentur gearbeitet, die die Philosophie vertrat, wahre Kreativität käme nur durch Ausblenden aller, also wirklich aller Ablenkungen. Ein weißes Zimmer mit klinischen Möbeln, reduziert auf Tisch und Stuhl. So generell ist der Ansatz gut, denn zu viel Ablenkung lenkt wirklich ab. Das war dann ein Schreibzimmer oder Kreativzimmer. Aber zwischen den Extremen gibt es auch noch Leben.

Im Homeoffice

Das erste eigene Schreibzimmer war ein gemütliches Büro, gemütlich im Sinne von: angenehme Atmosphäre, aufgeräumt, übersichtlich. Ich konnte dort gut arbeiten. Generell kann ich meine Umgebung gut ausblenden. Deswegen schrieb ich Eve auch am Eßtisch mit der Familie, von wegen der Gesellschaft. So ganz im Schreibzimmer isoliert ist auf Dauer auch nicht gut.

Dann haben wir Zimmer getauscht und ich hatte kein Schreibzimmer mehr. Das hat mich jetzt auch nicht wirklich gestört. Ich habe in meiner Lieblingsecke auf dem Sofa geschrieben. Vor zwei Jahren haben wir wieder Zimmer umfunktioniert und ich konnte ein kleines Zimmer mit Dachschräge und Blick auf die Flensburger Förde zum Schreibzimmer umrenovieren. Ein kleiner Rückzugsort von dem ich erwarte, dass er tadellos aufgeräumt ist. Krempel und Kram kann ich weniger gut ausblenden.

Was ich nicht erwartet habe, dass es mir so gut gefällt. Dieser Raum bietet eine Option und Ruhe. Ich kann die Tür im wahrsten Sinne des Wortes hinter mir zumachen. Der entscheidende Punkt ist, ich habe die Wahl. Der große Eßtisch, die gemütliche Sofaecke oder totaler Rückzug. Und das empfinde ich als Luxus.

Schreiben in Cafés

Natürlich habe ich Natalie Goldberg gelesen und wieder einmal muss ich meiner Seelenschwester Caroline für diese Inspiration danken, denn sie hat mir das Buch geschenkt. Ich habe es versucht, aber der Gedanke, von anderen, fremden Menschen beim Schreiben beobachtet zu werden, macht mich nervös. Der Lärm, die Bewegung, das alles macht mich rappelig und ich kann mich nicht konzentrieren. Ich bin lieber allein. Der Kokon …

Schreibzimmer Philosophie

Das Schreiben findet im Kopf statt. Und während ich über diesen Beitrag nachdenke, sitze ich im Garten und schaue auf weiße Hortensien. Es ist abend, die Sonne ist untergegangen, es ist warm und eine leichte Brise weht von der Förde herüber. Ich mag meinen Garten. Außer ein paar Vögeln ist nichts zu hören. Es ist so leise. Na gut, die Amsel ist ein renitent lauter Vogel. Zumindest die, die bei uns leben. Mein Blick stromert von den Hortensien zu den Hainbuchen, ich nehme den Duft der Kletterhortensien wahr, die Rosen, die gezackten Blätter der Fetthenne, das leise Plätschern des Quellsteins. Der Garten ist wie ein eigenes, grünes Zimmer und ich denke, dass man nicht nur und unbedingt Schreibzimmer braucht oder über sie nachdenken kann, sondern über Denkräume.

Mein Garten ist ein Denkraum.

Er ist ruhig und still, unbewegt. Es ist kein lauter Garten, im Gegenteil. (Über das leise Grün schrieb ich hier). Ich empfinde ihn als ablenkungsfrei. Er ist meditativ und bietet mir die Möglichkeit, meine Gedanken zu sortieren, in den Hirnwindungen zu spazieren und neue Ideen zu entwickeln. Ich sitze auf dem Gartensofa unter einem Sonnenschirm und empfinde Glück und meinen Garten als poetisch, als schöpferischen Quell. Das Ich verschmilzt mit dem Grün, der Garten und ich sind eins. Der Denkraum ist überall, in mir, um mich herum, ich bin weit und still und voller Möglichkeiten.

Mit dem Schreibzimmer ist das nicht ganz so. Mein Blick geht in die Ferne, die Förde, die in diesen Minuten in einem gewittrigen Grau verschwindet. Auch die Küste Dänemarks mit dem Wald und der Straße, die sich am Ufer nach Krusau entlang schlängelt, liegt verborgen hinter Nebel und Regen. Die Tropfen fallen pochend auf das Dachfenster. Ich brauche Weite, die Möglichkeit, den Blick wandern zu lassen, damit ich gleichzeitig den Raum in meinen Gedanken betreten kann.

Bei Schreibzimmer und Denkräumen war ich schon einmal. Eigentlich hieß die Aufgabe ‘Warum ich lese‘, aber irgendwie wollte es mehr ein ‘Warum ich schreibe’ sein. Die Gedanken sind also nicht neu, aber durch die Frage nach dem Schreibzimmer, nach dem Wirken der Frage ‘Warum ich lese’ verdichtet sich das Wissen darum, was mir wichtig ist, wie ich dazu stehe, wo ich mit dem Schreiben und den Gedanken hin will. Ich muss mir meine Position erarbeiten, den Gedanken schärfen, die Wahrnehmung durch unterschiedliche Perspektiven prüfen.

Denkraum versus Schreibraum

Ohne den Denkraum kann ich nicht schreiben. Der Schreibraum als realer Ort, das Schreibzimmer, ist für mich nicht ganz so entscheidend. Denkräume führen zu inneren Schreibräumen und ohne die gäbe es nicht einen einzigen Gedanken, der auf dem Papier gelandet wäre.

 

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little edition by Toni Scott, Buchmagie

Blogparade Buchmagie – mehr Magie geht nicht

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Was wäre die Welt ohne Magie? Was wäre meine Welt ohne Magie? Umso mehr freue ich mich, auf den letzten Drücker die magische Blogparade/Challenge # buchmagie von @blues1ren entdeckt zu haben, um etwas Magie wirken zu lassen.

Magie war immer da und das erklärte Ziel meiner Seelenschwester und mir seit der Schulzeit, die Magie in unserem Leben zu behalten. Das konnte schon ein einziger Sonnenstrahl sein, der Garten und die Vorstellung, dass es Fairies gibt. Genau die entzückenden Wesen, die Cicely Mary Barker in ihren Büchern gezeichnet hat. Und freche Kobolde, die über Nacht Unkraut wachsen und kleine Setzlinge eingehen lassen.

Aber nicht nur Gartenmagie, auch die eng verwandte Kräutermagie haben wir ausprobiert. Die Geister die ich rief … so ein magischer Basilikumszauber kann auch nach hinten losgehen und man sich auf einmal vor Verehrern nicht mehr retten. Ich weiß, wovon ich rede! Magie ist überall, wenn man bereit ist, sie zuzulassen. Magie kann eine ernste Angelegenheit sein und leicht und übermütig. Aber grau und trüb wäre das Leben ohne jede Spur von Magie, wie auch immer man Magie für sich definiert.

 

Hier ist nun meine Buchmagie:

 

1. Was ist dein Hogwarts-Haus? Alternativ: Würdest du eine Zauberschule besuchen oder lieber selbst lernen Magie anzuwenden und warum?

Bei Hogwarts wäre ich in Ravenclaw. Ich habe im Jahr 2000 mit Harry Potter angefangen und hatte ein dunkelrot gestrichenes Lesezimmer mit einer Chaiselonge mit einem Brokatstoff. Der ideale Ort.

2. Wer ist deine liebste Hexe/Magierin aus einem Buch und warum? (Für Autor*innen: Stell uns eine Magierin aus deinem Buch vor!)

Ich habe bisher über keine Hexen/Magierinnen geschrieben. Was mich in der juvenilen Findungsphase überwältigt hat, war ‘Die Nebel von Avalon’. Die Herrin vom See, Morgaine … das ist bis heute für mich eine ganz besondere Geschichte.

3. Deine 3 liebsten magischen Bücher? (pro Reihe nur ein Buch 😉 )

M. Zimmer Bradley, Die Nebel von Avalon
Frater V.D., Schule der Hohen Magie
Felix Wolf, Der Magie des Lebens folgen

4. Was ist dein liebstes Fabelwesen?

Der Drache. Der war es bei schon immer. Der erste Drache, der mir als Kind begegnet ist, war Smaug aus dem Hobbit. Danach kam Grisu – oder war es ander herum? Egal. Ich mag Drachen. Sie können klug und weise sein, tollpatschig, gefährlich, Freund und Feind, groß und klein. Deswegen war es auch ein Drache, der in meiner Kurzgeschichte ‘Eve‘ eine magische Rolle spielt.

5. Zaubersprüche, Zauberstab oder eine innere Kraft? – Was für eine Magieform findest du am besten?

little edition by Toni Scott, ZauberstabOh-ha, das ist schwer. Zaubersprüche verbinde ich mit Ritualen, mit großer Dramatik und manchmal auch Theatralik. In der Verfilmung der Bücher von Lev Grossman , ‘The Magicians’ wurden Zauberspüche mit einer wunderbaren Choreografie verbunden, die diese erst aktivierten. Die Gestik hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte auch!
Ich habe einen Zauberstab von einer jungen Dame gebastelt bekommen. Eine andere Art von Magie … und ich glaube, die innere Kraft gefällt mir gut. Reduziert, auf den Punkt und ohne Chi-Chi. Und für den großen Auftritt könnte man sie ja dann doch noch mit großer Attitüde untermalen:)

6. Dein liebster Zauberer/Magier aus einem Buch und warum? (Für Autor*innen: Stell uns einen Magier aus deinem Buch vor!)

Na, kann es da einen anderen geben, als der Merlin aus der Disneyverfilmung ‘Die Hexe und der Zauberer’? Er ist ein bisschen schusselig und vergesslich und vielleicht mit Mim auch nicht ganz auf Zack, aber am Ende wuppt er’s:)

7. Welche Magiedisziplin würdest du gerne beherrschen und was würdest du damit anstellen? (z.B. Alchemie, Hellsehen, Dinge schweben lassen, Telepathie, Kräuterkunde, Fliegen, Elemente beherrschen?)

Decisions, decisions! Fliegen wäre schön, das wollte ich schon als Kind gerne. Telepathie ist auch sehr praktisch. Die Elemente beherrschen, damit ließe sich schön Schabernack treiben. Keine Ahnung, wofür ich mich entscheiden würde, wenn es wirklich möglich wäre.

8. Welche Bücher mit Magie/Zaubern würdest du gerne noch lesen/befinden sich auf deinem SuB?

Der übersichtliche SUB ist ohne Magier, aber im Herbst kommt eine neue Geschichte mit Bölthorn von Lars Simon (Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen), darauf freue ich mich schon. Ach, nee, den Raymond Briggs habe ich noch nicht gelesen, auch magisch!

9. Welche Rune würdest du auswählen?

Ich habe 2001 ein Mandala geschenkt bekommen mit einem Runenrat, der aus fünf Runen besteht:

Thurisaz: Thor, Ort des Nichttuns
Kena/Kano: Feuer, Licht, Fackel
Laguz: Fließen, Wasser, das Treibende
Wunjo: Freude, Licht
Perth: Initiation, etwas Verborgenes, eine geheime Sache

Am besten gefallen mir Thurisaz und Perth, ein Thor und eine Initiation, sehr magisch und geheimnisvoll! Bei Perth muss ich auch sofort an meinen Beitrag zu ‘Inspiration’ denken, denn ort gab es auch einen magischen und sehr geheimnisvollen und vor allem unheimlichen Moment.

10. Dein liebste/r BÖSE/R Zauberer/Hexe aus einem Buch?

Oma Wetterwachs, aber die ist ja gar nicht wirklich böse. Grandios die Eröffnungsszene aus Terry Pratchetts Macbest … »When shall we three …«

11. Was wäre dein Vertrauter bzw. dein Begleitwesen und warum? (z.B. Rabe, schwarze Katze, Kröte)

Öh, ich möchte gar kein Begleitwesen. Ich glaube, dann würde ich lieber mit Bäumen und Pflanzen reden können.

12. Welches Kinderbuch hat deine Vorliebe für magische Dinge beflügelt?

Das ist einfach. Anne mit einem »E«. Denn Anne hat Magie überall gefunden. Lucy Maud Montgomery, Anne of Green Gables.

13. Welche Tarotkarte würdest du wählen?

Ich hatte mal Tarotkarten und die einzige Karte, die ich behalten habe, ist ‘Die Hohepriesterin’.

14. Welche Cover sind einfach nur zauberhaft?

little edition by Toni Scott, Buchcover Der Magie des Lebens folgen, BuchmagieUm bei den bisher erwähnten Büchern zu bleiben: Felix Wolf, Der Magie des Lebens folgen, J. Kamphausen Mediengruppe GmbH und Cicely Mary Barker, A Treasury of Flower Fairies, Frederick Warne (die sich leider jegliche Darstellung verbitten)

 

15. Wen wünscht du dir als deine/n Zauberlehrer*in?

Keine spezieller Charakter, der mit Magie und Zauberei verbunden ist. Mein Herz schlägt für Sean Connery, der für mich der Inbegriff des väterlichen Freundes, Tutors, Meisters und Lehrer ist. Der dürfte mir dann auch Magie beibringen.

16. Wenn du dich in eine Buchwelt zaubern könntest, welche würdest du besuchen wollen?

Mit diesen Buchwelten ist das so eine Sache, das konnte man in “Lost in Austen” hautnah miterleben (grandiose Miniserie). Auch aus Büchern heraus und hinein hat so seine Tücken; Tintenherz, Cornelia Funke … relativ ungefährlich erscheint mir da Charlie Lovetts ‘The Lost Book Of The Grail’ und einen Besuch wert ist in jedem Fall ‘Die Hüterin der Gewürze’ von Chitra Banerjee Divakaruni.

 

17. Welchen Edelstein würdest du wählen?

Ich habe von meinem Mann einen Verlobungsring mit einem Opal geschenkt bekommen und zum ersten Hochzeitstag passende Ohrstecker. Da ich kein Schmuckfetischist bin und es gerne reduzierter habe, bin ich mit meinen Opalen sehr glücklich. Vor ein paar Wochen traf der Herzbeste die Antiquitätenhändlerin, bei der er den Ring vor 19 Jahren gekauft hatte, in einer Autowerkstatt. Mein Mann holte den Kassenzettel aus dem Portemonnaie, dann haben die beiden ein Selfie gemacht und Mrs. Cornwall war zu Tränen gerührt.

18. Welches Magie-Klischee in Büchern findest du wirklich schaurig-schrecklich?

Neulich kam ‘Maleficient’ im Fernsehen und ich fand es doch mal gelungen, Dornröschen aus der Perspektive der “bösen” Fee zu erleben!

19. Liest du lieber von guten oder von bösen Magier*innen?

Da habe ich keine Präferenz. Es muss ja beides geben (… und es kann nur einen geben)

20. Heilung, Kampfmagie oder Beschwörung? Womit würdest du/würde dein Charakter die Gruppe bei einem Abenteuer unterstützen und warum?

Ach, ich bin langweilig und nehme die Heilung. Eine Zeit lang habe ich mal WOW gespielt und selbst Hordlern geholfen (wenn sie sich haben helfen lassen) und freundlich gegrüßt.

21. Welches Hexengebräu trinkst du am liebsten beim Lesen/Schreiben? (schwarzen Bohnensaft, Kräuteraufgüsse, Quellwasser?)

Natürlich ein schauriger Kräuteraufguss! Gerade braue ich an einem Elderflowersyrup.

22. Welches Buch hat tolle Ideen für moderne/einzigartige Magie? Alternativ: Was für neue Ideen braucht Magie in Büchern?

Oh, so viel Fantasy lese ich dann doch nicht. Da fällt mir wieder ‘The Magicians’ ein.

23. Gibt es Momente in deinem Alltag, die dich so richtig verzaubern können?

little edition by Toni Scott, Buchmagie, WetterhexeMein Garten, Bücher und die Geschichten darin.

24. Hast du schon ein Buch gelesen, das zwar Hexen/Zauberer behandelt, aber in dem keine Magie vorkommt? (z.B. Sachbuch, mittelalterlichen Roman zur Zeit der Inquisition)

Na, wer hat der ‘Der Name der Rose’ nicht gelesen???

25. Welcher Charakter hat dir einen Liebestrank eingeflößt und dein Herz erobert?

Öh, äh, der Herzbeste? So ganz in echt und ohne Liebestrank, obwohl, wir haben einen Cocktail getrunken und der war quietschgrün … und hieß auch »Green Morning«. Aber ansonsten ist das ja doof, denn mit Liebestrank ist das ja gar nicht echt.

26. Zeige uns ein Zitat, das so voller Magie oder Weisheit steckt, dass es glatt ein Zauberspruch sein könnte!

»Quod est inferius, est sicut quod est superius, et quod est superius est sicut, quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.«

(Was oben ist, ist gleich dem, was unten ist und was unten, ist gleich dem, was oben ist, vermögend, die Wunder des Einen zu vollbringen. Übersetzt von Frater V.D. aus Die Smaragdtafel des Hermes Trismegistos in Frater V.D.: Die Schule der Hohen Magie, Ansata Verlag, S.)

27. Hand aufs Herz! Glaubst du, dass es Magie wirklich gibt? Und wenn ja in welcher Form?

Ja, natürlich glaube ich an Magie. Alles ist möglich! (Also ehrlich, was für eine Frage:)

28. Zeig uns ein magisches Buch, das leider keine Funken bei dir sprühen ließ!

Momo und Die Unendliche Geschichte. Komisch, das hat mich als Kind nur sehr vage interessiert.

29. Welche zauberhafte Buchreihe sollte jeder gelesen haben?

Mit ‘jeder’ bin ich vorsichtig. Was für mich unverzichtbar ist, muss nicht alle anderen auch anspringen … natürlich ist Anne of Green Gables (und alle weiteren Bände) entzückend und absolut unverzichtbar. Aus den Socken gehauen hat mich als Kind Tamora Pierce, Die Schwarze Stadt (und Folgebände) und ich mag beide Reihen auch als Erwachsener gerne lesen!

30. Welcher Autor (auch nicht-magisch) hat dein Herz auf ewig verzaubert?

Hm, ich denke, es gibt für jede Lebensphase einen Autor/in, die einen verzaubert. Im Moment ist es bei mir Charlie Lovett, The Bookman’s Tale und The lost Book of the Grail

 


 

Ein Dankeschön an Babsi: Ich wusste gleich, dass ich unglaublich viel Spaß beim Beantworten Deiner Challenge ‘Buchmagie’ haben würde. Das war eine wirklich gute Idee!!! An dieser Stelle ganz herzliche und magische Grüße an Dich, Toni

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Inspiration – “Über die Struktur ins Chaos”

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Auf Twitter bin ich dem Hinweis von Eva Obermann auf die Blogparade der Rechargers zum Thema #Inspirationsfeuer gefolgt und dachte gleich, die Aktion gefällt mir. Und da stehe ich nun und überlege, was ich zum Thema Inspiration beisteuern kann.

Was genau ist eigentlich Inspiration?

Wenn ich vom lateinischen Ursprung “spirare – inspiro” ausgehe, dann bedeutet es Einatmen, Einhauchen. Ich atme etwas ein. Etwas weiter gedacht ist Inspiration etwas, was ich als Empfindung, Wahrnehmung in mich aufnehme. Dieser Eindruck löst dann eine Aktion, ein Gefühl, einen Gedanken, eine Idee aus. Inspiration wird so gesehen also von außen initiiert, aber erst in mir drin, in der Verarbeitung des Inspirierten, findet die Umsetzung statt.

Hm, das erinnert mich doch stark an den Prozess der Kreativität. Lässt sich Kreativität auf Knopfdruck produzieren? Ja und Nein. Ich kann mich bewusst in Situationen begeben, Eindrücken, Wahrnehmungen aussetzen, die Kreativität, einen Inspirationsprozess anstoßen können. Ob es dann in den Synapsen aber auch schnackselt? Ich kann keinen kreativen Output präzise vorherbestimmen, dann wäre er ja nicht mehr kreativ.

Kreativität impliziert, dass die Idee, der Gedanke, neu, unverbraucht, überraschend und ungewöhnlich ist.

Ich kann aber einen Nährboden für Inspiration und Kreativität schaffen, in dem ich mich regelmäßig einem kreativen Prozess öffne, diesen zulasse und wie bei regelmäßigen Sport mein Gehirn darauf trainiere, die bekannten und bewährten Denkwege zu verlassen.

Über die Struktur ins Chaos, um neue Odnung zu entwickeln.

Über Kreativität und wie ich kreatives Denken anstoßen kann, schrieb ich im Zusammenhang “Kreatives Schreiben” im little blog.shop Schreibworkshop vor ein paar Jahren. (Liest Du HIER)

Buchcover The Writers Reader, Toni ScottBislang habe ich Gedanken über Inspiration und Kreativität beschrieben, das ist Inspiration auf der Meta-Ebene. Die nächste Frage wäre dann, durch welche Erlebnisse, mit welchen Techniken versetzen sich Autoren in einen kreativen Denkzustand? Wann fließen die Gedanken unzensiert? Bei einem Tee, am Strand, in einem Zenkloster, während der Loveparade, im Gespräch mit jemandem, auf dem Klo?

Es ist sicherlich schön, im Austausch mit anderen über die unterschiedlichen Erfahrungen und Möglichkeiten zum Thema Inspiration zu philosophieren. Ahh, der macht das, die macht es so… Ich möchte noch einmal zurück zum ursprünglichen Gedanken gehen. Inspiro = Einhauchen. Da schwingt der Gedanke mit, das Kreativität, das Kunst einen göttlichen Funken in sich trägt, der das Kunstwerk, den kreativen Output vom 08/15 Ergebnis unterscheidet und ihn darüber erhebt.

Und das passt auch zu dem Buch, welches ich gerade lese: The Writer’s Reader. Vocation, Preparation, Creation. [Edited by Robert Cohen and Jay Parini. Bloomsbury 2017]. Vocation bedeutet Berufung, Talent, Neigung. In dieser Essaysammlung beschreiben Autoren und Schriftsteller im ersten Teil, wie sie ihre Berufung fanden. Das hat auch was von Aufruf und ich bin gedanklich bei einem spirituellen Aufruf der Götter, der Muse (was auch immer jeder für sich einsetzen mag). Ein Aufruf durch die Götter … denn es ist wohl so, dass Berufung eine Kraft zu sein scheint, die sich ihren Weg bahnt, die nach draußen will, die ausgelebt werden will. Immer wieder liest man von Autoren den Satz “Ich muss schreiben”, als wäre es ein innerer Zwang, der sie treibt.

 

Musiker, Maler, Künstler, Wallstreet-Broker, wenn es die Berufung ist, dann gibt es kein Entkommen.

Und in diesem Sinne möchte ich eine kurze Geschichte erzählen, von Berufung, von göttlicher Intervention, vom Aufruf zur Berufung.

 

In den neunziger Jahren lebte ich in einer kleinen Stadt in Niedersachsen. In dem Haus in der schmalen Nebenstraße, in dem ich eine kleine Wohnung hatte, wohnte eine entzückende alte Dame. Wir grüßten uns immer sehr freundlich. Ich habe die alte Dame ein einziges mal besucht. Danach habe ich sie nie wieder gesehen. Den Besuch werde ich jedoch nie vergessen. Die Wohnung lag im zweiten Stock, vielleicht war es auch der dritte. Aber das spielt keine Rolle. Der Flur war schmal und das Wohnzimmer mit großen, dunklen Möbeln aus den sechziger Jahren vollgestellt. Wir nannten sowas früher Gelsenkirchener Barock.  Die vorherrschenden Farben waren Grün und ein dunkles Braun, wie polierter Mahagoni. Es war etwas düster und roch leicht muffig. So, wie man sich eben Wohnungen von alten Leuten vorstellt. Dabei war es blitzsauber, nicht, dass wir uns falsch verstehen.

Ich saß auf etwas abgewetzten Sofa und trank einen Tee mit der alten Dame. Sie muss etwa achtzig Jahre gewesen sein und ihr Gedächtnis war nicht mehr das Beste. Obwohl wir angeregt plauderten, wiederholte sich die gleiche Unterhaltung alle fünf Minuten. Ihr Blick verlor sich im Raum, fokussierte sich wieder und das Gespräch begann von vorne. Wir sprachen über den Wochenmarkt und das frische Gemüse, und sie zeigte mir voller Stolz ein Ölgemälde, welches Ihr Sohn gemalt hatte. Ich habe bestimmt dreimal aufs Neue erstaunt das Bild bewundert.

Beim vierten Mal standen wir auf, gingen zu dem Bild und sie erklärte mir, dass dieses Bild von ihrem Sohn sei und sie es oft anschauen würde. Ich lächelte und erwiderte, dass das ganz wundervoll sei und ihr Sohn sehr talentiert. Sie ergriff meinen Arm, schaute mich mit klarem Blick an und die Stimme, die vorher so weich und fast brüchig gewesen war, sprach nun klar, deutlich und artikuliert. Sie sagte zwei Sätze: “Sie haben die Gabe. Nutzen Sie sie!” Der durchdringende Blick zog sich zurück, ihre Augen hatten wieder einen milchigen Schleier, suchten nach einem Fokus. Auch ihre gerade so klare Stimme war wieder weich, leise, etwas zittrig. Sie hielt einen Moment inne, als überlegte sie, wo sie aufgehört hatte zu sprechen. Es war der Wochenmarkt und das Gemüse und das Bild, welches ihr Sohn doch gemalt hat. Ich war zu erschrocken, zu irritiert von der Bemerkung, dass ich vergaß zu fragen, wie sie das gemeint hätte. Ich habe sie nie wieder getroffen. Weder im Flur, noch ergab sich eine Gelegenheit sie zu besuchen. Auf mein Klingeln reagierte niemand, obwohl sie da sein musste. Ihr Briefkasten, die Zeitung, all das wurde geleert. Dann bin ich in eine andere Stadt gezogen.

Ich frage mich, was aus der Dame geworden ist. Ob ihr Sohn sie besucht hat, ob sie irgendwann in ein Seniorenheim gezogen ist, was aus dem Bild geworden ist. Und ich verstehe bis heute nicht, was da eigentlich passiert ist.

Ich stelle mir vor, dass es Engel gibt und so ein Engel durch sie gesprochen hat. Ich stelle mir vor, dass sie, wie ein Medium in einer Trance, eine Botschaft von wo auch immer empfangen hat. So ein bisschen gruselig und mysteriös ist das ja schon. Wie auch immer, es ist wirklich so passiert und ich frage mich, was genau diese Gabe ist, ob ich sie bereits gefunden habe, ob es das Schreiben ist oder etwas anderes. Wie ich sie nutzen soll. Ich habe keine Ahnung. Wenn es das Schreiben ist, dann ist es da und ich erweise mich der Botschaft hoffentlich als würdig. Dann muss ich keine Angst haben.

Dann liegt der Weg vor mir, auch wenn das Schreiben jeden Tag neu, jeden Tag anders, jeden Tag verborgen vor mir liegt und die Geschichten, Worte und Sätze von mir entdeckt werden wollen.

 


 

Ihr seid neugierig, wer an der Bloggerparade teilnimmt und was es alles zum Thema Inspiration zu entdecken gibt? Dann folgt dem Link zu Eva:

Startschuss zum #Inspirationsfeuer – macht mit bei unserer Blogparade

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#autorenwahnsinn … es geht weiter

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Die von Schreibwahnsinn.de initiierte Challenge hat so viel Spaß gemacht, dass es einfach weitergehen musste. Wir konnten alle bei Kollegen und Autoren in den Alltag reinluschern, neue Bekanntschaften machen und eben auch von uns selbst erzählen. Jeden Freitag gibt es ab jetzt ein wöchentliches Motto. Mich findet Ihr mit den Antworten natürlich hier, auf Twitter und auf Instagram @little_edition.

 

Freitag | 3.2. | Schreibziele im Februar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Krimi, was sonst?! Aber auch ein längerer Beitrag für März auf der Seite, der Newsletter für Februar … geschrieben wird immer

 

 

 

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Autorenwahnsinn – Challenge 2017

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Heute ist Tag 3 der von Schreibwahnsinn.de initiierten Challenge #autorenwahnsinn. Jeden Tag gibt es ein Thema und auf Instagram, Twitter, facebook… teilen Autoren ihren Alltag, ihre Ideen, ihre Beiträge.

Dass ich heute einen eigenen Beitrag mit allen Bildern auf meiner Seite anlege, hat den einfachen Grund, dass ich heute zum Thema #Inspiration mehr Text habe, als Twitter Zeichenbudget. Und falls jemand nicht bei Instagram ist, sich aber gerne meine Bilder anschauen möchte, dann kann er das hier ganz bequem.

Autorenwahnsinn @little_edition:

Tag 1: Mein Schreibjahr 2016

little edition by Toni Scott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

viele Bücher, ein Schreibneustart und viele schöne virtuelle und reale Begegnungen mit Schreibkollegen. Zwei davon haben mir dieses schöne Lesezeichen geschenkt! #schreibwahnsinn #autorenwahnsinn #schreibjahr2016

Tag 2: Der erste Satz

little edition by Toni Scott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein NaNoWriMo-Projekt: Lady Gardeners, Der Tod kommt durch die Blume. Erster Satz. Der erste Entwurf geht jetzt in die Überarbeitung. Habe es tapfer seit 30.11. liegen, ruhen und reifen lassen. #schreibwahnsinn #autorenwahnsinn #erstersatz

Tag 3: Inspiration zumProjekt

little edition by Toni Scott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Idee habe ich schon ein paar Jahre im Kopf. Ich wollte einen Gartenkrimi schreiben. Die Lady-Gardeners mit dem Arbeitstitel “Der Tod kommt durch die Blume”. Ich würde mir wünschen, dass man sich in die Figuren verliebt, weil sie alle so urige (quirky) Charaktere sind, dass man am Ende das Buch ins Regal stellt und das Gefühl hat, man wäre wirklich dort gewesen und man müsste Freunde verabschieden… seufz, wünschen sich das nicht alle Autoren auf die ein oder andere Weise??? #schreibwahnsinn #autorenwahnsinn #inspiration

Tag 4: Schreibtechnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibtechnisch gestaltet sich das bei mir ganz unspektakulär. Mein Stift und treuer Schreibbegleiter seit über 20 Jahren, für unterwegs oder nachts am Bett Notizhefte. Das schwarze Heft habe ich in Berlin gekauft, weil der Plan “Schreiben auf einem Leihtablet” voll in die Hose gegangen ist. Und dann ist da noch ein grundsolides Laptop(Toshiba Satellite).#autorenwahnsinn #schreibwahnsinn #schreibgerät

Tag 5: Schreibprogramme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute geht es im #autorenwahnsinn um Schreibprogramme. Ich nutze seit vier Jahren #scrivener . Für den Fall der Fälle habe ich #Sigil als epub Programm und das Satzprogramm #scribus auf Empfehlung von #derselfpublisher (Fachmagazin). Damit habe ich bisher noch nicht experimentiert und bin auch skeptisch, da mich schon Graphikprogramme regelmäßig in den Wahnsinn treiben. (… was mehr an mir liegt. Mit anderen Worten: auch Photoshop und ich werden keine Freunde…) #schreibwahnsinn #schreibprogramm

p.s. Im Hintergrund eine Düne in St. Peter-Ording

Tag 6: Das darf nicht fehlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaffee, Tee & Schokolade … alles Schreiben wäre nichts ohne die Unterstützung des Herzbesten, der an mich glaubt, der an uns glaubt, der das Schreibego je nach Tagesform ermutigt, tröstet oder anspornt, der mich auf diesen Weg geschickt hat und mich begleitet #autorenwahnsinn #schreibwahnsinn #ohnegehtsnicht #wasdarfnichtfehlen

Tag 7: Socia Media

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin zuverlässig auf Twitter und Instagram unterwegs. An diversen anderen Stellen bin ich zwar auch, aber dann privat. Letzlich eine Zeitfrage und ich habe nicht das Bedürfnis, mich an “hundert” Stellen gleichzeitig zu tummeln. Das nennt man dann wohl einen Social Stubenhocker, da ich am liebsen zuhause bleibe. Hier, auf meiner Seite.

Tag 8: Lieblingsbuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Sommer 1992 bin ich auf die Künstlerin Camille Claudel aufmerksam geworden. Ihr Leben, ihre Leidenschaft für ihre Kunst hat mich nachhaltig beeindruckt und auch tie berührt. Die Faszination ist bis heute geblieben.

Tag 9: Ein Autor, den Du bewunderst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies sind Autoren, die aus unterschiedlichen Gründen eine besondere Bedeutung für mich haben.

Tag 10: Dein Lieblingsschreibplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die “Rentnerecke”, weil wir das Sofa nach meiner Knie-OP gekauft haben, damit alle anderen auch noch irgendwo sitzen können. Jetzt sitze ich da am liebsten, um zu lesen und schreiben.

Tag 11: Deine Lieblingsschreibseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 12: Ein Zitat aus Deinem letzten Manuskript

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 13: Entspannung nach dem Schreiben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entspannung… ich mache gerne Sport (Einzelkämpfer, dazu habe ich schon HIER geschrieben): ein wenig Yoga, Laufen, Kickbox-Kardio, ich stricke und nähe und ich liebe Umräumen. Geht nicht so oft, der Herzbeste droht mit Scheidung, seit er mal nachts nach Hause kam und gegen einen Schrank gerannt ist und zum WM Eröffnungsspiel den Fernseher suchen mußte… Das Schreibzimmer habe ich in vollkommener Glückseligkeit alleine tapeziert, gestrichen, Fußboden- und Deckenleisten montiert, Möbel zusammen geschraubt und der Herzbeste hat gekocht, geputzt, Wäsche gemacht und beim Sägen geholfen, weil Daumen blöd (ist er nicht wundervoll??!!!). #autorenwahnsinn

Tag 14: Das letzte gelesene Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das letzte Buch, was ich gelesen habe, ist “Plot&Struktur” von Stefan Waldscheidt. Ich mag seine Art zu schreiben sehr. Weil ich bockig war und nicht beim großen “A” bestellen wollte, gab es das Buch im Lieblingsbuchladen nur als e-book. Hmpffff:( #autorenwahnsinn #letztesbuch

Tag 15: Dein liebster Schreibratgeber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich denke, Bücher über das Schreiben sind wie Dünger. Es braucht Zeit, bis das Gelesene seine Wirkung entfaltet, bis es unbewußt beim Schreiben wirkt. Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an, zu viel ist auch nicht gut. Schreiben ist immer im Wandel, so wie Pflanzen Wachstumszyklen haben, den Jahreszeiten angepasst. Schreiben ist kein Prozess, um fertig zu werden, Schreiben ist in jedem Augenblick, im Hier und Jetzt das, was ich bin. Deswegen ist ein Setzling kein schlechterer Baum als eine ausgewachsene Eiche. Im Gegenteil, mit Liebe und Pflege (und etwas Dünger) wird aus der kleinen Pflanze ein einzigartiger Baum. #autorenwahnsinn

Tag 16: Notizbücher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe zwar diverse Notizbücher für alle möglichen Projekte, das obere ist zum Beispiel mein Rauhnachttagebuch. Schreibgedanken habe ich grundsätzlich im Kopf, ich sammle mehr Schreibübungen:) das in der Mitte ist das fast schon legendäre Berlinbuch, weil ich da NaNoWriMo hatte, das begleitet mich jetzt tatsächlich beim Krimi, eigentlich landen gerade Notizen aus Stephan Waldscheidts Plot&Struktur drin:))) #autorenwahnsinn

Tag 17: Größter Autorenmoment

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein größter Autorenmoment: Wenn Menschen gefällt, was ich schreibe, wenn sie es gerne gelesen haben. Dafür schreibe ich.

Der bedeutendste Moment war ein Prozess und ist es noch. Das Loslassen alter Zwänge, Denkstrukturen, das sich dem Schreiben hingeben und Vertrauen in mich und mein Schreiben haben: Symbol dafür ist der (mein!) Schreibname.#autorenwahnsinn

Tag 18: Zitat aus Deinem ersten Roman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitat aus Deinem ersten Manuskript. Ich möchte gerne beim Gartenkrimi bleiben, der gewissermaßen das erste öffentlich kommunizierte Manuskript darstellt ( man möge es mir nachsehen) Lady Gardeners, Der Tod kommt durch die Blume (working title) #autorenwahnsinn

Tag 19: Lieblingsbuchblog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Buchblog, das ich sehr schätze, ist der @kaffeehaussitzer . Uwe schreibt unglaublich schön, ehrlich, authentisch und poetisch. #autorenwahnsinn #buchblog

Tag 20: Inspiration auf Instagram

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Instagram… ich hole mir hier einen virtuellen Kaffee und ich kann mir stundenlang Gartenbilder, Häuser und Straßen angucken… und Gärten… habe ich Gärten schon erwähnt? #autorenwahnsinn #lieblingsinstagram

 

Tag 21: Schreibmusik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibmusik… meistens vergesse ich sowas, ich fange an zu schreiben und dann ist die Welt weg. Ich kriege nicht mehr mit, ob ich die Heizung anstellen müsste, ob ich mal was essen sollte, ob die Familie was von mir will.

Durch @marcus.johanus bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, es mit einem Soundtrack zu versuchen und bin bei “The Theorie of Everything” geblieben, den ich – und dafür bin ich berüchtigt – tagelang in der Endlosschleife höre. Endlosschleifenhören habe ich schon als Kind gemacht und jetzt erst habe ich in @xoschreiben eine Gleichgesinnte gefunden:) #autorenwahnsinn

Tag 22: Schreibaccessoire

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe kein Lieblingsschreibaccessoire. Irgendein Stift, das Laptop, Collegeblock, Hauptsache, die Hilfsmittel tun das, was sie sollen

 

Tag 23: Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inspiration für Strick- und Nähprojekte hole ich mir bei Pinterest, Gartenmagazine und Ausstellungen, wie die Country Park&Garden @stockseehof , inspirieren mich immer, Gespräche mit Freunden. Das läuft dann aber unter intellektueller Befruchtung:) #autorenwahnsinn p.s. Schnittmuster Tasche @frau_machwerk

 

Tag 24: WIP | Work in Progress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lady Garderners, Der Tod kommt durch die Blume (working titel)

 

Tag 25: Dein Bücherregal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Frage nach dem Bücherregal kommt bei den Instagram-Challenges, an denen ich so teilnehme, recht häufig vor. Hier also das Regal mit Krimi/Fantasy, Populärwissenschaftliche Publikationen, Philosophie und Lyrik (ok, ganu unten steht auch noch Kochen)

 

Tag 26: BFF-Autor auf Instagram

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Bild @cozy_and_cuddly ,Daniela Müller

Fotograf: @julia_pinnau_fotografie

Für BFF’s bin ich eindeutig zu alt. Ohne meine Kinder hätte ich nicht einmal gewusst, was BFF ist. Ich habe also keine Autoren-BFFs.

Meine Autorenblase hier und auf Twitter ist mir durchweg sympathisch und ich hoffe, alle irgendwie in Leipzig und/oder Heidelberg persönlich zu treffen.

Eine wahre Freundin ist Dani. Sie ist eine echte VIB (very important blogger) und WordPressgöttin unter blogger-coaching.de und Werbung kann sie auch @seiten_wechsel

Aber wir sind Freunde, ohne das VIB-Chi-Chi… ich bin ganz verliebt in ihre Stimme (ist grad ein Thema), wir können extrem effizient zusammen arbeiten, uns gegenseitig aufbauen und uns aufeinander verlassen . Wir kennen uns ohne Insta-Filter (verheult, mit fettigen Haaren und ungeduscht). Reales Leben eben. <3

#autorenwahnsinn

Tag 27: Cover Deines Buches 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchcover 2017: Die “Lady Gardeners” haben als NaNoWriMo-Projekt angefangen. Ich habe ein Arbeitscover gebaut (und Ihr wisst, dass ich Graphikprogramme nicht bedienen kann…), ein psychologischer Trick. So sah die Geschichte aus, als wenn sie nur darauf wartet…

Witzige Anekdote: die Blumen auf dem Cover waren der Grabstrauß für meine Oma, die niemals in einer Vasenurne enden wollte:

“Dann komme ich ja nie zur Ruhe, wenn ich beim Staubwischen immer hin und her geschoben werde.” #autorenwahnsinn

Tag 28: Mit welchem Autor würdest Du gerne mal Kaffee trinken?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sighhhhh … und hier, wie ich mich erfolgreich zum Horst mache:

Lesung mit Harry Rowohlt auf Föhr, ich stehe in der Schlange zum Signieren.

H.R. freundlich: “Für wen?”
Ich: “Für mich!”
H.R. (guckt hoch): “Haben Sie denn auch einen Namen?”

…. ich lass das, ich vergurke es in jedem Fall oder mache es so kompliziert, dass ich aus der Nummer nicht mehr rauskomme. Zum Glück hat mich Ricarda von schreibsuechtig.de auf Twitter gerettet, die auf der lbm17 mit mir (!) einen Autorenkaffee trinken möchte.

 

Tag 29: Ein Zitat aus Deinem aktuellen Manuskript

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ethel und Ruth bringen mich immer wieder zum Lachen.

Tag 30: BFF auf Instagram

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 31: Dein Wünsche für das Schreibjahr 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Schreibjahr 2017 • was sein soll, wird sein. Ich werde zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse sein und auf dem Literaturcamp in Heidelberg, ich werde mich meinen persönlichen Schreibdämonen stellen und ich werde weiter navigieren: wo fließt das Leben, das Schreiben, wo ist Bewegung, wo geht es nicht weiter.(Felix Wolf, The Art of Navigation)
Ich wünsche Euch allen ein gutes Schreibjahr.

Licht & Liebe und Kekse für alle

#autorenwahnsinn

(p.s. Das mit den Schreibdämonen klingt ganz schön pathetisch, more Drama, Baby – ersetzte Dämonen durch Alltag)

 

 

 

 

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