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little edition by Toni Scott

Wortspiele … (mit Freebie)

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Der Titel ist ein Teekesselchen und beschreibt damit schon, worum es geht: Wortspiele, wortwörtlich. Kennt Ihr noch oder überhaupt das Teekesselchenspiel? Schloß ist zum Beispiel ein Teekesselchen, denn es beschreibt das Türschloss und das Gebäude, in dem die Prinzessin lebt. Wir haben das früher in der Grundschule gespielt … 18hundert …

Das Wortspiel im Sinne einer rhetorischen Drolligkeit spielt mit gleichen Klängen bei unterschiedlicher Bedeutung (Homonymie/Polysemie), dem Austausch einzelner Buchstaben (wikipedia bietet als Paragrammbeispiel Dichter und Denker / Richter und Henker) oder Spoonerismn wie das „Kentucki schreit f….“, um ein paar zu nennen.

Bei den Brettspielen ist das Top-Germanisten Spiel Tabu. Ein Begriff muß unter Ausschluss vorgegebener Wörter erklärt werden, die den Begriff sonst sehr schön und eindeutig erklären würden. Und das auch noch unter Zeitdruck. Mond zu erklären, wenn man nicht Sonne, Sterne, Planet und Himmel sagen darf, bringt die ein oder andere Nervenzelle zum rauchen. Begnadet und zu sofortigem Erfolg führte der Ausruf eines Mitstudenten: „Duschen-Duschen“, die Stadt Baden-Baden war gemeint. Mit Kindern ist Tabu in der Erwachsenen-Ausgabe nur eingeschränkt spielbar – je nach Alter. Da wird dann aus der „Krippe“ eine „Grippe“, es folgen Ärzte, Taschentücher, Fieberthermometer und eine Grundsatzdiskussion, ob Jesus überhaupt jemals die Grippe hatte.

Scrabbel als Brettwortspiel hat vermutlich die längste Tradition und läßt sich an jedes Alter anpassen oder auch sehr frei interpretieren. Lsmpfff als feststehenden Ausruf zu werten, sollte man lieber vorher gruppendynamisch geklärt haben.

Wir haben unlängst die guten allen Dalli-Dalli Wortspiele von Hans Rosenthal wiederbelebt, die auf Parties und selbst bei Kindern für großen Spaß und Einsatz sorgen. Eines der Spiele heißt „Alles, was man …. kann“. Also, alles, was man zum Beispiel lesen (fürchten, schreiben, malen, niesen, denken….) kann – und die Gruppe muß dann innerhalb eines definierten Zeitraumes abwechselnd alles aufzählen, was man in dem Fall lesen kann: Taschentücher, Bücher, Folianten, Klopapier, Rezepte, Tätowierungen …. das muß auch nicht immer korrekt sein, jenseits der ernsten Auseinandersetzung beginnt erst der Spaß. Und wir haben viel Spaß.

Ein anderes Dalli-Dalli Spiel ist „Wenn ich an … denke, denke ich an …“. Zwei Teammitglieder führen abwechselnd diese Endloskette mit dem letztgenannten Begriff weiter: Wenn ich an Dalli Dalli denke, denke ich an Wörter. Wenn ich an Wörter denke, denke ich an Gisela Schlüter. Wenn ich an Gisela Schlüter denke, denke ich an Hans Moser. Wenn ich …

Das Spiel Aktivity integriert neben der Erklärung auch Pantomime und Zeichnen als Spieloption. Als Kind habe ich mit meiner besten Freundin Trivial Pursuit gespielt und mangels Lebens- und Wissenserfahrung die Spielregeln etwas freier interpretiert. Der Gag bestand darin, mittels möglichst kreativer Tipps Assoziationsketten anzuregen, die dann zur gewünschten Antwort oder Lachkrämpfen führten.

Wortspiele als Zeitvertreib sind tatsächlich gesellig (was in Beschreibungen jedem Spiel unterstellt wird), regen die Phantasie an, schaffen neue neuronale Verknüpfungen und fördern die Kreativität. Wortspiele können überall und jederzeit gespielt werden, man braucht kein oder kaum Zubehör. Und ich liebe Wortspiele, weil es um Sprache geht, um das Spielen mit Sprache, was ja nun mein Beruf ist. Rhetorisch lockern sie Gespräche und Vorträge auf, erwirken Aufmerksamkeit, wenn man sie denn gezielt und sparsam benutzt.

Ganz angetan war ich übrigens von einer Folge von Eckart von Hirschhausens „Hirschhausens Quiz des Menschen“, in der seine prominenten Gäste „Ich packe meinen Koffer …“ mit Tanzbewegungen spielen mußten. Bewegung und passenden Namen ausdenken, vorführen und dann erweitern. Bei guter Gedächtnisleistung kann das schon mal ein Workout ersetzen.

little edition by Toni Scott

Ein anderes Spiel mit großem pädagogischen und geographischen Wert ist Stadt|Land|Fluss. Wir haben früher noch die Kategorien Tier, Name und Beruf ergänzt. Ein Mitspieler zählt lautlos das ABC auf (fängt mit einem laut ausgesprochenen „A“ an, damit man weiß, wann es losgeht) bei „Stopp“ (das sagt ein anderer vorher ausgewählter Mitspieler) wird der Buchstabe benutzt, an dem der erste Spieler angekommen ist. Dann aber los, denn innerhalb einer Minute muß man zu jeder Kategorie zu diesem Buchstaben einen Begriff finden. Bei Übereinstimmungen in einer Kategorie gibt es in der Auswertung 10 Punkte für jeden für diesen Begriff. 25 Punkte bei unterschiedlichen Begriffen und 50 Punkte für den Spieler, der als einziger einen Begriff zu der jeweiligen Kategorie gefunden hat. So erinnere ich das noch.

Und genau das möchte ich mit Euch spielen.

Und zwar mit Büchern. So online fällt ja ein bißchen der Zeitdruck weg, aber vielleicht regt die Idee doch dazu an, im Bücherregal zu kramen, verschollene oder heißgeliebte Bücher zu nehmen, die anderen wiederum als Lesetipp und Inspiration dienen.

 

Habt Ihr Lust? Macht Ihr mit?

Geht so, 5 Kategorien:

Buch | Verlag | Autor | Buchfigur | Genre

und wir fangen an mit dem Buchstaben ….. „K“

little edition by Toni Scott

 

Für alle, die vielleicht auch Spaß an dieser Variante von StadtLandFluss haben, habe ich eine Vorlage gebaut, die Ihr Euch kostenlos als PDF runterladen könnt.

 

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Ich freu mich auf Eure Buchfunde!

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