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Eve – Das Tattoo

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Zufälle sind die Momente, in denen sich das Leben selbst in die Hand nimmt.

Entstanden ist die Geschichte bereits 2006 als Beitrag zu einer Anthologie, die dann doch nicht zustande kam. Sonst wäre Eve schon lange Teil eines Buches. Vielleicht sollte das so sein und sie steht hier für sich auch ganz gut. Und ich verstand, daß Eve weitergehen muß.  Und falls Euch die Geschichte gefallen hat, freue ich mich über Feedback. Natürlich auch, wenn Ihr etwas findet, wo es noch klemmt. Schreibt mir!

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Evelyns Leben besteht aus Zahlen und Langeweile. Aus einer Laune heraus lässt sie sich tätowieren. Doch es ist Vollmond und das Tattoo entwickelt ein merkwürdiges Eigenleben. Was Evelyn nun erlebt, bringt ihr gesamtes Weltbild durcheinander.

(Länge: 5042 Wörter, PDF 20 Seiten)

Download EVE | Das Tattoo (pdf) Download EVE | Das Tattoo (ePub)

 

Die Kurzgeschichte jetzt gleich lesen:

 

 

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Wortspiele … (mit Freebie)

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Der Titel ist ein Teekesselchen und beschreibt damit schon, worum es geht: Wortspiele, wortwörtlich. Kennt Ihr noch oder überhaupt das Teekesselchenspiel? Schloß ist zum Beispiel ein Teekesselchen, denn es beschreibt das Türschloss und das Gebäude, in dem die Prinzessin lebt. Wir haben das früher in der Grundschule gespielt … 18hundert …

Das Wortspiel im Sinne einer rhetorischen Drolligkeit spielt mit gleichen Klängen bei unterschiedlicher Bedeutung (Homonymie/Polysemie), dem Austausch einzelner Buchstaben (wikipedia bietet als Paragrammbeispiel Dichter und Denker / Richter und Henker) oder Spoonerismn wie das „Kentucki schreit f….“, um ein paar zu nennen.

Bei den Brettspielen ist das Top-Germanisten Spiel Tabu. Ein Begriff muß unter Ausschluss vorgegebener Wörter erklärt werden, die den Begriff sonst sehr schön und eindeutig erklären würden. Und das auch noch unter Zeitdruck. Mond zu erklären, wenn man nicht Sonne, Sterne, Planet und Himmel sagen darf, bringt die ein oder andere Nervenzelle zum rauchen. Begnadet und zu sofortigem Erfolg führte der Ausruf eines Mitstudenten: „Duschen-Duschen“, die Stadt Baden-Baden war gemeint. Mit Kindern ist Tabu in der Erwachsenen-Ausgabe nur eingeschränkt spielbar – je nach Alter. Da wird dann aus der „Krippe“ eine „Grippe“, es folgen Ärzte, Taschentücher, Fieberthermometer und eine Grundsatzdiskussion, ob Jesus überhaupt jemals die Grippe hatte.

Scrabbel als Brettwortspiel hat vermutlich die längste Tradition und läßt sich an jedes Alter anpassen oder auch sehr frei interpretieren. Lsmpfff als feststehenden Ausruf zu werten, sollte man lieber vorher gruppendynamisch geklärt haben.

Wir haben unlängst die guten allen Dalli-Dalli Wortspiele von Hans Rosenthal wiederbelebt, die auf Parties und selbst bei Kindern für großen Spaß und Einsatz sorgen. Eines der Spiele heißt „Alles, was man …. kann“. Also, alles, was man zum Beispiel lesen (fürchten, schreiben, malen, niesen, denken….) kann – und die Gruppe muß dann innerhalb eines definierten Zeitraumes abwechselnd alles aufzählen, was man in dem Fall lesen kann: Taschentücher, Bücher, Folianten, Klopapier, Rezepte, Tätowierungen …. das muß auch nicht immer korrekt sein, jenseits der ernsten Auseinandersetzung beginnt erst der Spaß. Und wir haben viel Spaß.

Ein anderes Dalli-Dalli Spiel ist „Wenn ich an … denke, denke ich an …“. Zwei Teammitglieder führen abwechselnd diese Endloskette mit dem letztgenannten Begriff weiter: Wenn ich an Dalli Dalli denke, denke ich an Wörter. Wenn ich an Wörter denke, denke ich an Gisela Schlüter. Wenn ich an Gisela Schlüter denke, denke ich an Hans Moser. Wenn ich …

Das Spiel Aktivity integriert neben der Erklärung auch Pantomime und Zeichnen als Spieloption. Als Kind habe ich mit meiner besten Freundin Trivial Pursuit gespielt und mangels Lebens- und Wissenserfahrung die Spielregeln etwas freier interpretiert. Der Gag bestand darin, mittels möglichst kreativer Tipps Assoziationsketten anzuregen, die dann zur gewünschten Antwort oder Lachkrämpfen führten.

Wortspiele als Zeitvertreib sind tatsächlich gesellig (was in Beschreibungen jedem Spiel unterstellt wird), regen die Phantasie an, schaffen neue neuronale Verknüpfungen und fördern die Kreativität. Wortspiele können überall und jederzeit gespielt werden, man braucht kein oder kaum Zubehör. Und ich liebe Wortspiele, weil es um Sprache geht, um das Spielen mit Sprache, was ja nun mein Beruf ist. Rhetorisch lockern sie Gespräche und Vorträge auf, erwirken Aufmerksamkeit, wenn man sie denn gezielt und sparsam benutzt.

Ganz angetan war ich übrigens von einer Folge von Eckart von Hirschhausens „Hirschhausens Quiz des Menschen“, in der seine prominenten Gäste „Ich packe meinen Koffer …“ mit Tanzbewegungen spielen mußten. Bewegung und passenden Namen ausdenken, vorführen und dann erweitern. Bei guter Gedächtnisleistung kann das schon mal ein Workout ersetzen.

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Ein anderes Spiel mit großem pädagogischen und geographischen Wert ist Stadt|Land|Fluss. Wir haben früher noch die Kategorien Tier, Name und Beruf ergänzt. Ein Mitspieler zählt lautlos das ABC auf (fängt mit einem laut ausgesprochenen „A“ an, damit man weiß, wann es losgeht) bei „Stopp“ (das sagt ein anderer vorher ausgewählter Mitspieler) wird der Buchstabe benutzt, an dem der erste Spieler angekommen ist. Dann aber los, denn innerhalb einer Minute muß man zu jeder Kategorie zu diesem Buchstaben einen Begriff finden. Bei Übereinstimmungen in einer Kategorie gibt es in der Auswertung 10 Punkte für jeden für diesen Begriff. 25 Punkte bei unterschiedlichen Begriffen und 50 Punkte für den Spieler, der als einziger einen Begriff zu der jeweiligen Kategorie gefunden hat. So erinnere ich das noch.

Und genau das möchte ich mit Euch spielen.

Und zwar mit Büchern. So online fällt ja ein bißchen der Zeitdruck weg, aber vielleicht regt die Idee doch dazu an, im Bücherregal zu kramen, verschollene oder heißgeliebte Bücher zu nehmen, die anderen wiederum als Lesetipp und Inspiration dienen.

 

Habt Ihr Lust? Macht Ihr mit?

Geht so, 5 Kategorien:

Buch | Verlag | Autor | Buchfigur | Genre

und wir fangen an mit dem Buchstaben ….. „K“

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Für alle, die vielleicht auch Spaß an dieser Variante von StadtLandFluss haben, habe ich eine Vorlage gebaut, die Ihr Euch kostenlos als PDF runterladen könnt.

 

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Download Buch-Verlag-Autor

 

 

 

 

 

Ich freu mich auf Eure Buchfunde!

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Der Medien-Knigge – Freebie für Eltern und Kinder

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In Teil I schrieb ich über Kommunikation und die eigene Haltung. Welche Werte trage ich und will ich auch unternehmerisch vermitteln? Wie kommuniziere ich diese Werte? Eine Empfehlung dazu ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Wer den ersten Artikel noch einmal lesen möchte klickt HIER. Mit dem Medien-Knigge (Download am Ende des Beitrages) stelle ich eine kleine Hilfestellung für Eltern und Kinder zur Verfügung, um einfacher und gezielter das Internet und Soziale Medien zu nutzen. Warum das so wichtig ist, erzähle ich in diesem Beitrag.

 

In Teil II geht es um unseren Erziehungsauftrag im Bezug auf den Umgang mit Medien und dem Internet. (+ Freebie)

 

Ich denke, für die meisten Menschen gilt, daß sie auch online, im Web, mit der gleichen Freundlichkeit, Höflichkeit und mit Respekt behandelt werden möchten, wie im normalen Leben. Daß wir unterschiedliche Ansichten darüber haben, was genau Freundlichkeit, Höflichkeit und Respekt ausmacht, liegt am individuellen Empfinden. Da gibt es Normvarianten in der Auslegung.

Als Eltern haben wir dabei eine Vorbildrolle und Verantwortung unseren Kindern gegenüber. Welche Werte vermittle ich als Eltern? Welche Regeln möchte ich aufstellen, um die Sicherheit meiner Kinder zu gewährleisten? Auf der einen Seite sollen Kinder ganz beiläufig mit Technik, Medien und den Möglichkeiten des Internet aufwachsen. Sie sollen ihrem Entwicklungsstand entsprechende Inhalte nutzen dürfen, sich mit Themen auseinandersetzen und spielerisch das Medium erkunden. Auf der anderen Seite gibt es sowohl eine Aufsichtspflicht, als auch einen Erziehungsauftrag. Und ein Leben jenseits des Internet.

Es gibt keinen „den einen richtigen Weg“, denn die Grenzen, die Eltern in ihrer Erziehung setzen (müssen), werden subjektiv wahrgenommen. Die einen sind liberaler, die anderen autoritärer, ganz anderen ist das völlig egal oder es scheitert an Ahnungslosigkeit. Das meine ich wertfrei. Grenzen sind wichtig sind und Kinder brauchen sie auch. Viele Eltern sind unsicher oder ohne Überblick, wenn es um digitale Grenzen geht. Das ist ein „auf ie Idee wäre ich gar nicht gekommen“-Moment,  weil Erwachsene und Kinder unterschiedliche Interessen und ein unterschiedliches Internetverhalten haben.

 

Eltern müssen sich mit digitalen Medien auseinandersetzen, selbst, wenn sie diese nicht selber nutzen.

 

Ich halte es für selbstverständlich, daß Eltern sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Daß es überhaupt ein Bewußtsein für die Frage gibt, in welchem Umfang und mit welchen Inhalten (die eigenen) Kinder konfrontiert werden. Wie fange ich an? Um überhaupt eine Meinung haben zu können, um festzustellen, wo Grenzen gezogen werden müssen, helfen diese Fragen:

  • Welche Medien sind vorhanden?
  • Wie alt ist mein Kind?
  • Welche Medienformate erlaube ich meinem Kind in welchem Umfang zu nutzen, wie z.B. Fernseher Handy (was auf dem PC funktioniert, funktioniert grundsätzlich auch auf einem Smartphone… facebook, youtube…
  • Computer/Tablet PC-/Videospiele/ Wii / Playstation / X-box
  • Wieviel Zeit darf mein Kind mit einem oder den vorhandenen/erlaubten Geräten insgesamt verbringen?
  • Wann darf es Medien nicht oder eingeschränkt nutzen?
  • Welche Programme/Spiele darf es sehen, nutzen?
  • Darf mein Kind Medien ohne Aufsicht nutzen?

 

Zuerst muß ich mir als Mutter/ Vater/Erziehungsteam klar werden, was ich unter welchen Bedingungen erlauben will.

 

Grundsätzlich gilt, je kleiner das Kind, umso mehr Aufsicht im Sinne von Begleitung. Gemeinsam gucken, was in der Welt, im sozialen Austausch passiert. Gemeinsam Regeln erstellen und über Grenzen sprechen. Spätestens in der Pubertät verkriecht sich das ehemals kleine, süße Knuddelmonster mit seinen Pickeln und eigenartigen Ansichten in seinem Zimmer und kommt nur noch zum Essen, um Forderungen zu stellen oder sich generell zu beschweren heraus. „Teenager in the House. Brain under construction.“

Und dann ist es gut, wenn man als Eltern Regeln aus der Tasche ziehen kann und Grenzen setzt, die man dann allerdings auch bis aufs Blut verteidigen muß. Dein Kind findet das völlig bescheuert und alle anderen dürfen das und mieses Karma ist nichts gegen das Schicksal, Dich als Eltern ertragen zu müssen.

 

Neulich las ich auf Instagram von „der schönen, heilen Instawelt“. Die gibt es nicht.

 

Genausowenig, wie es eine heile Welt in der analogen Realität gibt, gibt es keine heile Webwelt. Das Internet, die sozialen Medien sind voll von friedlichen, kleinen Enklaven und das ist gut – aber auch schon alles. Jedes Medienformat wird auch von der dunklen Macht genutzt, benutzt und missbraucht. Was sich noch ganz lustig nach Star Wars und Jedi Rittern anhört, ist jedoch illegal, kriminell, juristisch verfolgbar und moralisch-ethisch so krank, daß einem schlecht wird.

Apps und soziale Dienste werden von Kindern genutzt, die mit nicht kindgerechten Inhalten konfrontiert werden und von Kindern auch nicht handlungsreif genutzt werden können. Zum Beispiel Instagram. Ich sehe in meiner Timeline und in den Vorschlägen bunte Blümchen, Bücher, hübsche Einrichtungen und nette Gegend. Da kann man – je nach Interessenlage –  nicht meckern.

Instagram läuft nach U.S. Amerikanischen Recht und hat auch Richtlinien, die pornographische, rassistische und Gewalt darstellende Inhalte ausschließen. Das klappt nur bedingt. Abgesehen von Spam wimmelt es von echten oder vorgetäuschten depressiven Teenagern, die Bilder von Selbstverletzungen posten, Beichtseiten, die das Dr. Sommer-Team aus der Bravo so harmlos wie eine Krabbelgruppe aus dem Kindergarten wirken lassen, Pornographie und Fake-Accounts von Pädophilen, die allesamt auch auf snapchat, youtube und sonstwo vertreten sind.

Ich bin verwundert ob dieser großen Masse Menschen/Jugendliche, die sich auf diesen themenspezifischen Accounts „austauscht“. Das verschließt sich mir. Stichwort „Hormone im Internet“ –  das munter pubertierende Jungvolk hat frei flottierend in den sozialen Kanälen nicht immer ein Gefühl für Grenzen. Bei der Recherche zu diesen Beiträgen bin ich über „Sexting“ gestoßen, von dem ich in meiner heilen und keimfreien Welt nicht einmal wußte, daß es das und dafür überhaupt einen Begriff gibt. Cybermobbing, Persönlichkeitsrechte …

 

Die Selbstdarstellungskultur über soziale Medien gleicht einer Gehirnwäsche, die Kinder und Jugendliche in eine digitale Abhängigkeit treibt, die von Followern und deren Aufmerksamkeitserwartung diktiert wird.

 

Die Botschaft ist: Sex sells. Aufmerksamkeit über extreme Zurschaustellung, Verletzung eigener Grenzen, nur um wahrgenommen zu werden, Followerzahlen als Droge. Wenn diese Kinder „groß“ sind, was werden das dann mal für Erwachsene und Eltern? Sex, Drugs & Rock’nRoll, Missbrauch und Gewalt, das alles hat es schon immer gegeben. Neu sind nur die Kanäle. Ausgesprochen erschreckend fand ich die Beiträge über die App „youknow“, die ich unten verlinkt habe. Kinder, die sich unter dem Druck der Aufmerksamkeitsgenerierung zu Handlungen manipulieren lassen, die ihrem gesunden Gefühl für Grenzen widersprechen oder offensichtlich nicht einmal ein Gefühl dafür haben. Wo sind deren Eltern?

Auch Dating-Apps wie lovoo stehen auf meiner persönlichen No-Go Liste für Kinder. Hier wird in der App dezent auf „schwach ausgeprägte erotische Inhalte“ hingewiesen und ein Alter „ab 17“ empfohlen. Die App ist jedoch ab 13+ ausgewiesen und die Richtlinien empfehlen eine durch Eltern moderierte Nutzung, da die App nicht für Kinder unter 13 konzipiert ist..

 

Umsichtig genutzt, über elterliche Begleitung oder in einem professionellen (dienstlichen) Umfeld, sind alle medialen Kanäle problemlos und vermutlich sogar gänzlich unbemerkt von allem Missbräuchlichen nutzbar.

 

Ich tummle mich nun rein dienstlich auf Twitter, Instagram und Pinterest, kann also keine Aussage über die Nutzung anderer Dienste treffen. Privat bin ich noch langweiliger. Snapchat ist bei mir assoziativ mit Inhalten verknüpft, die mich davon abhalten, diese App zu nutzen. Da muß ich dann damit leben, daß ich diese Möglichkeit der Vermarktung meiner keimfreien Dienstleistung als Texterin nicht nutzen kann.

Ein Weg, Kinder zu schützen, sind die Grenzen, die ich als Eltern setze. Kinder können weder den Umfang noch die Konsequenzen ihres Tuns einschätzen. Aber der Gebrauch digitaler Medien kann zu einem verantwortungsbewußten Lernprozess werden, wenn sich Eltern mit digitalen Medien, ihren Inhalten, ihren Möglichkeiten und auch ihren Gefahrenquellen auseinanderzusetzen. Und gemeinsam mit ihren Kindern einen Weg zu finden, der zwischen „Ferien auf Saltkrokan“ und „Darth Vader“ verläuft.

 

Wie kannst Du Grenzen/Regeln konkret umsetzen:

  • Zeitfenster für die Nutzung von Fernseher, PC, … definieren und diese mit Bedingungen verknüpfen: gemachte Hausaufgaben, Hilfe im Haushalt, Spielzeiten, Sport… z.B. zwischen 10 Uhr 20 Uhr
  • Medienzeit als Budget festlegen (PC, Fernseher…) und als Belohnung einsetzen oder als Konsequenz einschränken, z.B. 1h/Tag Alternativen anbieten: Familienleben ohne Medien und/oder gemeinsam als Familie Medien nutzen
  • Apps und Dienste auf ihre Tauglichkeit untersuchen, Richtlinien durchlesen
  • Regeln im Umgang mit sozialen Medien erstellen z.B. ein als „privat“ geschützter Account, Kontaktaufnahmen limitieren, keine Direct Messages mit Menschen, die man nicht aus dem privaten echten Umfeld kennt, Messenger-Dienste (whatsapp) nur mit Freunden, mit denen man sich tatsächlich von Auge zu Nase befreundet hat, keine Bilder posten, die nicht auch am Schwarzen Brett in der Schule hängen dürften positives und stabiles Vertrauensverhältnis haben oder aufbauen; Kinder, die sich ihren Eltern mit kleinen Nöten anvertrauen können und mögen, tun dies leichter auch bei großen Nöten, wenn es dann wirklich drauf ankommt Vorbild sein, hinterfragen, wie man selbst mit Internet & Co. umgeht

 

 

Technische Hilfen:

Welche Möglichkeiten die jeweilige Technik hergibt, kann ich nicht beurteilen, aber hilfreich finde ich schon, wenn man überhaupt weiß, daß …

  • Die Fritzbox (Modem mit Router) z.B. bietet Filter an, in denen sich white- (gut) und black-lists (böse) anlegen lassen. Dort kann man unerwünschte Seiten sperren.
  • Die Fritzbox bietet außerdem die Möglichkeit, Profile anzulegen, denen ich dann IP-Adressen zuordnen kann: Kind bekommt ein Profil, in dem ich für jeden Tag ein Zeitfenster für funktionierendes Wlan einstellen kann und mehrere Geräte (Handy und PC) sich optional dieses Wlan-Budget teilen können – auch Spielbesuch mit eigenem Handy kann so erfasst und einem kinderfreundlichen Profil zugeordnet werden
  • Windows bietet das Tool „Family Safety“, welches ebenfalls Internetbudget anbietet, ein Protokoll der Aktivitäten, blacklists und mit dem Windows Lumia Smartphone gekoppelt werden kann. Windows beschränkt die Nutzung von Family Safety allerdings auf Microsoft Edge, bei allen anderen Browsern funktioniert das nicht mehr…
  • Öffentliches Wlan/woanders = alle Wege offen….

 

Mir ist wichtig, ein Bewußtsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien für unsere Kinder zu schaffen. Damit die kleine heile Welt ein wenig größer und sicherer wird.

 

Um eine Anregung und Hilfestellung zu geben, habe ich mich hingesetzt und einen Medien-Knigge für Eltern und ihre Kinder erstellt. Mein Medien-Knigge basiert auf keiner juristischen Grundlage, sondern schlicht auf gesundem Menschenverstand und meiner persönlichen Einschätzung. Der Medien-Knigge ist ein Freebie und steht kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung. Über ein Feedback freue ich mich sehr!

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Download Medien-Knigge

 

Für interessierte Eltern und Leser habe ich eine kleine Leseliste mit Links zusammengestellt.

 

Informationsseiten für Eltern (und Kinder)

Informationsseiten für Eltern (und Kinder)

Schütz Dich.de, Informationsseite für Jugendliche

Projuvenute, Über Sexting

Netkids – Kinder sind tabu

Klicksafe, eine Initiative  der EU mit vielen Informationen, Broschüren (PDF Download), Adressen und Links

Klicksafe, speziell für Kinder

Netzgemüse, eine Informationsseite und Buch von Johnny und Tanja Häusler zu Aufzucht und Pflege der Generation Internet

 

 

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Lesestatus-Generator – mit Freebie

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Lesezeichen mal anders: der Lesestauts-Generator mit Bastelanleitung.

In meiner Jugend –  also 1873 –  gab es Statusmeldungen ganz einfach auf Papier, mit einem Schieberegler, durch den das Pubertier der Achtziger Aufenthaltsort und/oder psychische Verfassung kommunizierte. Der Zettel wurde außen an die Zimmertür gehängt und Eltern oder Freunde, die zufällig am Zimmer vorbeikamen, konnten sich darüber informieren, ob man gerade hungrig, müde, in der Schule, beim Sport, angepisst oder unglücklich verliebt war.

Dafür gibt es jetzt Social Media und dann weiß es auch der letzte Inuk auf Grönland. Aber so analog, selbstgebastelt, ganz ohne Photoshop –  also back to the roots – das hat doch Charme.

Und weil mir das unglaublich viel Spaß gemacht hat, stelle ich meinen Lesestatus-Generator, kurz „LSG“, als Freebie zum Download am Ende der Seite zur Verfügung.

 

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Der Lesestatus-Generator

Das brauchst Du:

  • Pappe DinA4 + extra Pappe für Pfeile
  • weißes Papierblatt DinA4
  • Buchfolie
  • Wollfaden oder Gummischnur
  • Buntstifte, Filzstifte…
  • Locher oder Lochzange oder dickere Nadel
  • Tesafilm

 

 

Und so geht’s:

Die Pfeile ausschneiden, auf Pappe kleben und die Oberseite mit Buchfolie bekleben. In jeden Pfeil zwei kleine Löcher bohren (senkrecht).

Die Vorlage ausmalen und auf Pappe kleben. Den Wollfaden von hinten in das obere Loch des kleinen „Ende“-Pfeils führen und durch das untere Loch wieder nach hinten raus gehen, ebenso mit dem „Hier bin ich“-Pfeil verfahren. Pfeile mit losem Faden auf die Vorlage legen, daß die Pfeilspitzen auf den Seitenzahlstrahl zeigen. Oben und unten auf der Vorlage nun kleine Löcher bohren, Faden durchziehen und auf der Rückseite zum Beispiel mit Tesafilm fixieren. Den Faden dabei leicht auf Spannung halten.

Ich habe am oberen Rand ein weiteres Loch gebohrt und einen Faden als Aufhängung angebracht.

Für die Gestaltung der Deckseite gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • das ganze Blatt mit Buchfolie abkleben, so ist es abwaschbar und auch mit einem wasserlöslichen Marker beschreibbar
  • aus Buchfolie einen Einschub basteln, um kleine Zettel mit dem Buchtitel austauschen zu können
  • das ganze Blatt in einem Bilderrahmen fixieren, der Faden läuft dann vor dem Glas. Hier könnte man dann das Glas beschreiben (wasserlöslicher Marker!)

Der Lesestatus-Generator ist ausschließlich für den privaten Gebrauch und darf nicht kommerziell genutzt werden, das finde ich nur fair.

Es gibt den Lesestatus-Generator übrigens einmal mit Zahlen für kleine Bücher und ohne Zahlen. Dann kann jeder selber Werte eintragen, was bei dicken Schinken ja mehr Sinn macht.

 

 

Download LSG mit Zahlen

 

Download LSG ohne Zahlen

 

 

Ich hoffe, Ihr habt Spaß dabei, Euren ganz eigenen Lesestatus-Generator zu basteln. Vielleicht habt Ihr ja auch noch Ideen oder Wünsche? Über Euer Feedback freue ich mich schon. Vielleicht postet Ihr ja auch ein Bild von Eurem LSG und verlinkt dazu im Kommentarfeld?

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